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Stephan Weil in Aurich und wir waren dabei!

Zusammenfassung des Besuchs von Stephan Weil im Familienzentrum Aurich am 10.04.2019

Steffi und ich haben heute auf Initiative von Wiard Siebels und Birgit Ehring-Timm in Zusammenarbeit mit Bürgermeister Heinz Werner Windhorst am Besuch des Ministerpräsidenten Stephan Weil im Familienzentrum teilnehmen dürfen.

Durch das gute Zureden von Birgit wurde uns ermöglicht ein paar Worte zur brisanten Lage und zur Akademisierung des Hebammenberufes sagen zu dürfen und ihm unsere Pressemappe mit einem Anschreiben mit aktuellen Informationen, Mother Hood 10 Punkte Plan, Westersteder Erklärung, Mother Hood Flyer, unser neues Einlegeblatt und Kontaktdaten zu übergeben.

Durch Termindruck und Zeitmangel sollte dieser Punkt nach einem Rundgang durch das Familienzentrum und dem Zeigen eines Imagefilms des Zentrums bei Kaffee, Kaltgetränken und Schnittchen eigentlich -gefühlt-übersprungen werden, aber durch das schnelle Wortergreifen von Wiard Siebels und das "Reingrätschen" in den Ablauf konnte er uns eine Brücke bauen und hat nach kurzer Überleitung das Wort an uns übergeben.

Im Raum saßen ca. 20 weitere Personen aus Politik und Journalisten.

Stephan Weil hat mich dann gefragt, wer wir sind und wofür wir stehen usw., ich hab dann kurz was über die Entstehung von Mother Hood und unseren Zielen erzählt und habe dann mit einer Überleitung an Steffi abgegeben.

Steffi hat über die Umsetzung der EU Richtlinie zur Akademisierung des Hebammenberufes ab 2020 gesprochen.

Herr Weil war sehr interessiert aber auch erstaunt über diese EU Richtlinie.

Wir hatten den Eindruck dass er von dieser noch nichts gehört hatte, denn er fragte sehr genau ob es diese Richtlinie tatsächlich so gebe.

Steffi hat im weiteren Verlauf des Gesprächs über die Ziele und Hoffnungen der Akademisierung gesprochen und den damit verbundenen Verbesserungen für Hebammen.

Herr Weil stand dem allen recht skeptisch gegenüber und man bekam den Eindruck das er wenig von der Akademisierung hält.

Er gab Einwände ob es genügend Ausbildungs-und Studienplätze gibt.

Außerdem ob diese dann ausgebildeten Fachkräfte hier in der Region zu halten sein werden, trotz oder dessen der Akademisierung.

Es entstand im Laufe dieses Gesprächs eine kontroverse auf Augenhöhe passierende Diskussion und ein Wort gab das andere.

Steffi hat jeden Ball der ihr zugespielt wurde souverän aufgenommen und Herrn Weil konstruktiv mit ausschlaggebenden Argumenten an die Wand gespielt.

Den angedachten Studienstandort Oldenburg hat sie aufgrund der passenden Infrastruktur häufiger ins Gespräch eingebracht.

Leider musste dieses angenehme Gespräch aufgrund weiterer Termine dann sehr schnell beendet werden.

Wir konnten aber auf dem Flur dann unsere Pressemappe noch übergeben und Fotos mit Herrn Weil und Wiard Siebels machen.

Er hat sich häufiger für das nette Gespräch bedankt, uns versichert wie wichtig die Themen Geburtshilfe und Fachkräftemangel ,gerade hier auf dem Land, sind und er das Gespräch gerne weiter geführt hätte.

 

Eine der Begleitungen Herrn Weils, die Regierungssprecherin Anke Pörksen hat uns dann noch einiges gefragt unter anderem Steffis Haltung zur Akademisierung hinterfragt und unsere Kontaktdaten aufgenommen.

Danach haben wir uns nochmals verabschiedet und Herr Weil hat uns mehrmals noch die Hand gegeben, sich für unseren Einsatz bedankt und das man am Thema unbedingt dran bleiben muss.

Ein weiteres Zitat von ihm an Steffi gerichtet möchte ich euch nicht vorenthalten "Wir beide waren uns gleich sympathisch".

 

Herr Weil und sein Gefolge haben dann im Anschluss unten im Familienzentrum den Kindergarten Pinguin besucht und dann folgte der Abschied mit weiteren Fotos zusammen mit der hiesigen Politik, einem Dank von Herrn Windhorst mit Präsent Übergabe und einem kurzen Interview vom Ostfriesen Zeitung TV.

 

Steffi, Tanja, Herr Windhorst, Herr Kuiper, Herr Heinze, Frau Grau, Frau Hartmann-Seibt und Frau Harms haben dann noch einmal zusammen gesessen und einiges im Nachgang besprochen.

Dieses war aber eher "Smalltalk in angenehmer Kaffeerunde", aber auch diese Gespräche waren noch sehr hilfreich für uns und es konnten noch einige Dinge für die Zukunft angestoßen werden von denen wir noch gut profitieren können.

Unter anderem hat uns Herr Kuiper wenn nötig Hilfestellungen von der Stadt angeboten.

Steffi und ich bleiben mit Herrn Windhorst und Herrn Kuiper in weiterem Kontakt.

 

Insgesamt kann man sagen dass es ein sehr erfolgreicher Termin mit guten Vernetzungsmöglichkeiten für uns war und wir auf jeden Fall wahrgenommen wurden.

(Allein schon durch die Frauenwochen und den Vortrag/Strategieworkshop sind wir deutlich bekannter geworden!)

Dieses wurde uns nach dem öffentlichen Teil sogar von mehreren Seiten bestätigt.

Uns wurde aber auch nochmal nahe gelegt (noch)mehr Presse Arbeit zu machen um uns deutlicher nach außen zu präsentieren.

 

-Ende-

                                                                                                                                                                       -Tanja Gerdes /10.04.2019-